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Kinderstimme von Donnerstag, dem 25. August 2011

Hallo!

Wir alle haben sehr, sehr viel Spaß. Wir haben auch viel Sonne. Am Montag hatten wir den Alientag, der war total cool. Dort haben sich alle Leiter verkleidet und die sahen so witzig aus. Die Leiter sind sehr, sehr nett. Heute musste mein Zelt die Klos putzen. Gestern haben wir gegrillt und es war sehr lecker. Ich bin auch etwas brauner geworden. Die Ali soll bitte nicht eifersüchtig sein. Schickt mir mal eine Karte oder ein Paket.

Eure Gini :)

Kinderstimme Kanuhaik von Donnerstag, dem 25. August 2011

Kanu oder nun doch Aussetzungshaik, das war für viele von uns eine schwere Frage. Aber als wir uns endlich entschieden hatten ging‘s auch bald schon los!

Es war Mittwoch der 24.08.2011 und die Sonne lieferte das perfekte Wetter für einen Kanuhaik. Nach langen Überlegungen und etlichem Ein- und Auspacken wurden wir mittags zu unserem Startpunkt am Fluss Oker gefahren. Nachdem die Bootaufteilung gelost und das mitgebrachte Essen  (Gulasch mit Nudeln) verspeist war, brachten wir die Boote ins Wasser und fuhren los. Aber schon nach zehn Minuten merkten wir, dass uns der Typ vom Bootsverleih vergessen hatte zu sagen, dass wir auf der anderen Straßenseite die Boote hätten einsetzen müssen, weil wir auf einmal an einem Wehr ankamen, an dem es kein Weiterkommen gab. Das hieß, dass wir gegen die Strömung zurück an unseren Ausgangspunkt paddeln mussten, um auf der anderen Straßenseite wieder ins Wasser zu gehen. Die folgenden sechs Kilometer verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Doch dann fing es während unserer Pause stark an zu regnen und zu gewittern. Eine halbe Stunde verbrachten wir unter einer Brücke während die ersten schon einschliefen. Als sich das Gewitter endlich verzogen hatte starteten wir mit neuen Bootsbesetzungen zur nächsten Etappe zu unserem Campingplatz. Der folgende Weg wurde ziemlich kurvig und so passierte auch schon bald das erste und zum Glück einzige Unglück. Denn wenn man zu schnell um eine Kurve paddelt kann schon mal ein Baum im Weg sein … und hat man dann Pech landet man im Wasser!

Dies passierte LEIDER Thomas, Leo(nie) und Patrick. Wir anderen fuhren schon ein Stück weiter und warteten am nächsten Anlegeplatz.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir uns nicht ganz sicher wann denn nun unser Campingplatz kommen würde, aber  wir fuhren weiter und bald war schon die Anlegestelle in Sicht. So zogen wir die Kanus aus dem Wasser und luden das Gepäck aus, einige von uns gingen in das Vereinshaus und erkundigten sich nach unserem Schlafpatz und den Sanitäranlagen. Danach überraschte uns auch schon das nächste Gewitter, zum Glück waren wir wieder nicht auf dem Wasser. Nach einigen Telefonaten konnten wir uns auf eine heiße Dusche und trockenen Klamotten freuen, denn Flo und Markus waren schon mit unseren Haikrucksäcken auf dem Weg. Auf dem Weg zu den Duschen, durch den strömenden Regen wurde es durch viele Blitze einige Sekunden sogar taghell. Als wir unter den Duschen standen entschieden die Leiter die Übernachtung nun doch lieber abzubrechen, da es wegen dem Gewitter zu gefährlich wäre. Dies war für viele eine Erleichterung, da sie sich schon einige Gedanken darüber gemacht hatten. Bevor wir zurück zum Lagerplatz gebracht wurden luden wir das Auto wieder ein und grillten noch `ne Runde „leckere“ Chiliwürstchen. Thomas und Nina mussten dort übernachten, um auf die Kanus aufzupassen, weswegen sie uns allen sehr leid taten.

Da uns das Paddeln so viel Spaß gemacht hatte entschieden wir, dass wir am nächsten Morgen den Rest unserer Tour fortsetzen würden.  Wieder „zuhause“ angekommen fielen wir förmlich in unsere Schlafsäcke.

Am nächsten Morgen, ging es direkt nach dem Frühstück auf zum Campingplatz, wo Nina und Thomas uns schon mit den Kanus erwarteten. Nachdem wir nochmal die Bootaufteilung gewechselt hatten, machten wir uns auf an die letzte Etappe. Diese war auf jeden Fall die Spannendste, da sie nicht nur sehr kurvig war, sondern auch viele umgekippte Bäume und Stromschnellen enthielten.

Nach ca. neun weiteren Kilometern, hatten wir insgesamt leider erst 21 von 25 Kilometern hinter  uns gebracht und konnten so unser Zeitlimit nicht erreichen. Also vereinbarten wir einen neuen Treffpunkt, bei dem wir und die Boote abgeholt wurden. Einige von uns Mädels rannten zum Abkühlen noch schnell kreischend ins Wasser,  welches ziemlich ekelig modrig kalt und grün war. Das neue Ziel war so schnell wie möglich am Lagerplatz unter die Dusche zu gelangen!

So wurde unser Haik trotz einiger Schwierigkeiten noch sehr schön und vor allem hatten wir eine Menge Spaß !!!

Leo , Mara , Loulou , Lulu & Anna W.