• Zuhause ist ...
    Geborgenheit

  • Workshops, Haik
    Refexion Ausflug

  • Pizza
    Gulaschsuppe

  • Superwetter!

Tagesbericht von Samstag, 04. Juli

Heute war ein guter Tag. Natürlich ist hier jeder Tag ein guter aber heute morgen fings einfach schon super an. Wir durften eine Stunde länger schlafen. „Wir“, das sind die Kleinen von uns und heute hatten wir den Lagerplatz ganz für uns alleine. Zumindest den Vormittag, weil die Älteren noch auf Haik waren. Und da konnten wir ganz viele verschiedene Workshops machen. Ich war natürlich bei allen. Im Schatten unseres Sommerlager Banners konnten wir rumrennen und verschiedene Spiele spielen. Mir haben am besten die Spiele „Zombieball“ und „Brennball“ gefallen. Heute wars aber eigentlich viel zu heiß als dass man sich groß bewegen konnte und deswegen bin ich dann weiter und hab mir bei der Beauty Station meine Nägel machen lassen, die leuchten jetzt sogar im Dunkeln!

Vor dem Haus waren auch noch zwei Stationen. Bei der einen konnte man sich so Masken aus Gips basteln und meine ist ganz glitzerich und golden am Ende geworden, voll schön! Das coolste daran war aber glaube ich das Rummatschen mit dem Gips. Bei der anderen Station gab es....na ich weiß nicht ob ich das erzählen oder ob das vielleicht besser ein Geheimnis bleiben soll, damit die Überraschung nicht kaputt ist für euch Mamis und Papis... Nur so viel: wenn die Post aufhört zu streiken werdet ihr euch alle freuen.

Irgendwann dann gegen Mittag kamen die Älteren zurück von ihrem Haik. Eigentlich hatte ich gedacht, dass die alle echt müde sein mussten vom wandern, aber dann waren die gar nicht mehr zu bremsen bei der gigantischen Wasserschlacht die wir gestartet hatten. Ich war noch nie so nass glaub ich! Bis zur Unterhose und zurück. Aber nicht nur die Älteren waren dann voll dabei, sondern auch noch wer anderes und zwar sind für das Wochenende Besucher gekommen. Chiara, Flo, Nils und Andrea Hurlebusch.
Dass der Besuch gekommen ist war auch noch doppelt klasse, weil die jede Menge Pakete von unseren Mamas und Papas mitgebracht haben und das war auch höchste Zeit, meine Süßigkeitenvorräte waren jetzt echt langsam knapp geworden. Alles gut, Kriese überwunden hmmmm :) Danke Mama!

Am Abend haben wir dann, passend zu unserem Ausflug am Donnerstag etwas über Flüchtlinge gelernt. Vor allem über die Flüchtlinge die jetzt immer in den Nachrichten sind, die alle zu uns kommen und hier bei uns ein neues Zuhause suchen. Man, ich hätte nie gedacht, dass es für diese Menschen so schwierig ist sich hier einzuleben, aber klar, es wäre bestimmt für mich auch nicht einfach in ein Land gehen zu müssen, wo ich niemanden kenne und die Sprache nicht verstehe.


Das heutige Tagesmotto war „Zuhause ist Geborgenheit“ und jetzt wo wir endlich alle wieder zusammen sind fühle ich mich wirklich geborgen, hier in unserer Lagerfamilie, wir sind halt echt zusammengewachsen. Heute war echt ein guter Tag.

 

Haik der Älteren, 03.-04.Juli

Dieses Jahr hatten wir einen ganz besonderen Haik, denn für unseren Haik waren 35 Grad angekündigt. Deshalb gab es dieses mal auch nur einen großen Haik mit allen 19 älteren Teilnehmern. Wir brachen gegen Nachmittag auf und wurden dann zu einem Campingplatzt gefahren auf dem wir die Nacht verbringen sollten. Zuerst haben wir dann unseren Schlafplatz vorbereitet und die Zelte aufgebaut. Als Leiter waren Timo, Tobi, Robin, Phil, Robert und Berna dabei.

Dann haben wir den Campingplatz erkundet und haben auf einem fantastischen Spielplatz Volleyball gespielt. Einige von uns sind Karussell oder Seilbahngefahren, noch andere haben, mit der Weser im Hintergrund Fotos gemacht.

Tobi, Timo und Robin haben dann angefangen zu grillen und bei einem sehr leckeren StückFleisch und Würstchen haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Dabei konnten wir den Mond bestaunen, welcher spektakulär und riesig rot geschienen hat. Danach ging es dann schon ins Bett, denn der nächste Morgen begann schon früh. Um 4 Uhr wurden wir geweckt, um nicht in der Mittagshitze haiken zu müssen und uns den Sonnenaufgang anschauen zu können. Um5Uhrsind wir dann vom Campingplatz aufgebrochen und haben uns an der Weser in Begleitung vieler Schafe am Wegrand auf den Weg Richtung Zeltplatz gemacht. Nach vielen witzigen, anstrengenden undanspruchsvollen Stunden laufen, sind wir an der Fähre angekommen, mit der wir die Weser überqueren konnten. Auf Grund der immer heißer werdenden Temperaturen wurden wir dann kurze Zeit später abgeholt. Es war ein sehr schöner, anspruchsvoller Haik und dabei hat es Spaßgemacht in einer so großen Gruppe .