• Zuhause ist ...
    überall

  • Wer bin ich?
    Auszug aus Ägypten

  • Putencurry
    Schni-Po-Sa

  • Sonne und abends
    ein paar Tropfen

Tagesbericht von Montag, 29. Juni

Der erste Morgen unseres Sommerlagers 2015 wurde von einer wärmenden Sonne an einem wolkenlosen Himmel begleitet, welche unseren Zeltplatz schon zu früher Stunde in helles Licht tauchte. Pünktlich um 07:45 Uhr schallte der erste Weckruf über die Zeltplätze der Kinder, um sie in ihren Schlafsäcken sanft zu wecken. Um 08:00 Uhr erklang dann der zweite Weckruf erneut in Form eines Songs, um die Teilnehmer und Leiter nun endgültig von ihren Schlafplätzen zu rütteln und wach zu bekommen. Nachdem sich alle gewaschen und angezogen hatten, gab Thomas das allseits bekannte und gern gehörte Zeichen mit seiner Trillerpfeife, um zur täglichen Morgenrunde zu rufen. Auch die letzten Bewohner unseres Zeltplatzes kamen noch rechtzeitig zur Morgenrunde, bevor Thomas ein paar Worte an die Gemeinschaft richtete und die Leiterrunde mit kräftigen Stimmorganen den Kindern einen `guten` und die Kinder ihrerseits einen `Morgen` zurück wünschten. Entsprechend unseres Tagesmottos `zu Hause ist…überall` hatten wir eine Morgenrunde, mit passender Musik und einem Gebet, um gemeinsam in den Tag zu starten.

Danach gab es wie jeden Morgen frische Brötchen zum Frühstück. Doch bevor wir uns alle an dem Buffet bedienen konnten, haben wir unserem ersten Geburtstagskind Kathi in diesem Sommerlager natürlich gebührend gratuliert. Alle 79 Anwesenden schmetterten aus voller Kehle ein Geburtstagslied nach dem anderen, es wurden Geschenke überreicht, ein frisch gebackener Kuchen mit Kerzen feierlich serviert und zu guter Letzt traten unsere kräftigsten Leiter hervor, um unser Geburtstagskind ordentlich hochleben zu lassen.

Nachdem wir alle gesättigt, die täglichen Dienste verteilt waren und die Kinder ihr Besteck gespült hatten, war es an der Zeit für ein spannendes und lustiges `Wer bin ich`, bei dem wir die Möglichkeit hatten noch einmal alle, mit denen wir die nächsten 14 Tage verbringen würden, besser kennenzulernen. Nach einigen Stunden voller Spaß und Spannung, in denen wir die Sonne genießen konnten, wurde das Spiel beendet und zum Mittagessen gerufen. Der würzige Duft von Reis mit Curryhähnchen drang aus der Küche und passend dazu meldeten sich unsere Mägen, bereit gefüllt zu werden, um den Tag weiterhin zufrieden und munter miterleben zu können. Als Nachtisch wurde ein von den Leitern gebackener Geburtstagskuchen verteilt, um auch die letzten Bedürfnisse der Kinder zu stillen. Daraufhin folgte ein wenig Freizeit für die Kinder, in der sich die Leiter trafen um das erste thematische Programm dieses Lagers noch einmal durchzusprechen, welches den Kindern unser Tagesmotto ein wenig näher bringen sollte.

Es folgte ein Spiel über Moses und den großen Auszug aus Ägypten, bei dem die Kinder erst die einzelnen Teile dieser Geschichte in die richtig Reihenfolge bringen mussten und anschließend in Ägypter und Israeliten eingeteilt wurden und gegeneinander im großen Israeliten-Ägypter Spiel antraten, um am Ende als Sieger aus dem Nachmittag hervorgehen zu können. Doch was bringt es einem, über Zwist zwischen Völkern aus längt vergangen Zeiten nachzudenken, wenn man nicht die Parallelen zur heutigen Zeit und zum eigenen Leben erkennt? Diese Lücke haben wir in einem abschließenden Stationslauf geschlossen. eutogen ZeitZeitNach viel Lärm, Spaß, Bewegung, Action und auch nachdenklichen Tönen, war es an den Zeit, den Kindern doch noch etwas Zeit für sich zu gönnen.

Auf dem Lagerplatz kehrte ein wenig Ruhe ein, ein paar Wolken verdeckten die Sonne aber die Vorfreude auf das Abendessen bestehend aus Pommes, Schnitzel und Salat war deutlich zu spüren.Beim Abendessen wurde viel gelacht, geredet und natürlich auch gegessen. Abschließend gab es den von Herr Otten gebackenen Geburtstagskuchen als krönenden Abschluss des leckeren Mahls.

Die schönen Momente des Tegs waren jedoch noch nicht gezählt: Thomas kündigte nachdem alle Teller leer waren an, dass wir am nächsten Tag schwimmen gehen würden. Diese Nachricht wurde mit bisher noch nie dagewesenem, tosendem Applaus und Jubelrufen empfangen und die Kinder machten sich so gleich daran ihre Taschen für den nächsten Morgen zu packen und sich mental auf den bevorstehenden Spaß im Schwimmbad und den Ausflug nach Bremen vorzubereiten.

Um ca. 21:50 wurde es dann Zeit für die Abendrunde, bei der wir den Tag mit Gesang und ein paar Gedanken über den Tag abschlossen. Nach einem gemeinsamen Gebet endete der erste komplette Lagertag für uns, unter dem Tagesmotto:

Zu Hause ist… überall

Der planlos schreibende Lagerreporter