Speiseplan
Lunchpakete
Süppchen
Lunchpakete
Süppchen
Passend zum Besuch kam die Sonne heraus und es tröpfelte nur kurz
Universum Bremen
Stadtbesuch
Tradispiel Herausforderung
Unerwarteter Anblick in der Morgenrunde — der Kreis ist auf einmal etwas größer geworden!
Am Vorabend kam zumindest teilweise unentdeckt Besuch bei uns an.
Zum Glück, denn es wurde direkt energiegeladen gestartet. Fast noch lauter als das typische “Guten — Morgen”, schallte es danach aus allen Richtungen “Hi-Ha-Ho”.
Frühstücken, Extra-Brötchen schmieren, spülen und packen. Der gestern schon geübte Ablauf wurde heute noch schneller vollzogen, denn es ging wieder in die Busse. Dieses Mal befanden sich aber keine Schwimmsachen in den Rucksäcken oder an den Kindern, sondern M‑Shirts und die M‑Konten. Erfahrenere Lagerhasen vermuteten schon einen Ausflug in die Stadt. Tatsächlich ging es zum Universum, einem Museum mitten in Bremen.
Schon bevor es überhaupt richtig losging, waren die Ersten damit beschäftigt, einen Kleinwagen anzuheben. Man wundert sich vielleicht, wie so etwas möglich ist, aber genau darum ging es die nächsten Stunden. Wunder der Technik, des Menschen und der Natur konnten hautnah erlebt und ausprobiert werden.
Es wurden nicht nur einige Exponate elektrisiert, sondern auch die Finger der Neugierigen. Generell elektrische oder kinetische Energie schien das Thema der ersten Etage zu sein. War es die Kraft, die man braucht, um verschiedene Geräte anzutreiben oder die Anzahl der Umlenkrollen, dank denen man ein Tauziehen ganz einfach gewinnen konnte. Wohin man auch sah, überall waren kleine Forscher in blauen Shirts in Aktion.
Ein Treppenabsatz höher wurden buchstäblich die Sinne überflutet. Dank riesiger Schüsseln konnte man sich quer durch den Raum unterhalten, ohne Schreien zu müssen. Im Dunkellabyrinth konnte man sich nur auf das Ertastete verlassen, um den Weg nach draußen zu finden. Manche fanden stattdessen auch einfach nur den Eingang wieder. Und auch der Lügendetektor wurde ausgiebig genutzt.
Ging man in dem an eine Muschel anmutenden Gebäude schließlich ganz unters Dach, konnte man die Kraft der Natur erleben, am Eindrucksvollsten wahrscheinlich auf dem Erdbebensofa.
Wer danach immer noch nicht genug hatte, konnte noch die Sonderausstellung über Liebe besuchen, die meisten Kinder traf man aber eher im Außenbereich an. Bei den in letzter Zeit seltenen Sonnenstrahlen war der Wasserspielplatz schon ziemlich verlockend, das echte Highlight war aber wohl der “Moon-Jumper”. Quasi schwerelos konnte man auf und ab hüpfen, bei manchen sah es sogar fast elegant aus.
Im Anschluss ging es tatsächlich in die Bremer Innenstadt. Zur Freude aller wurden das erste Mal die Handys wieder verteilt, das Taschengeld abgehoben und die umliegende Fußgängerzone unsicher gemacht. So war auch genug Zeit, um die verpasste Social-Media Zeit nachzuholen und die Snack-Vorräte wieder aufzufüllen. Während der Rückfahrt fiel manchen dann sogar ein, dass man sich auch mal bei seinen Eltern melden könnte.
Am Zeltplatz angekommen, wurden wir schon vom letzten Teil des Besuchs begrüßt und in der nun komplettierten Runde gab es eine grob abgeschmeckte Suppe zu Abend. Die Stimmung konnte aber durch die große Menge an Paketen und die Ankunft von Pastor Fahle wieder gut gehoben werden.
Als alle schon dachten, der Tag wäre vorbei, kam dann doch noch eine große Überraschung. Die Teilnehmer haben noch nicht alle Hoffnungen verloren und wagen es, die Leiter erneut zu einem Tradi-Spiel herauszufordern. In einer kurzen Pressekonferenz konnten alle wichtigen Fragen geklärt und die Wettbedingungen abgesteckt werden. Vielleicht können wir also bald Jan mit einem Buzz-Cut bewundern.
Von dieser schönen Vorstellung beflügelt ging es dann aber auch für alle nach diesem ereignisreichen Tag ins Bett.
Es grüßt der jämmerlich schreibende Lagerreporter